About RegelWerk

BMFTR Collaborative Research Group

BMFTR Forschungsgruppe

RULES AND COMMITMENT – WHAT DO THEY ACHIEVE?

2025-2029

The RegelWerk research group investigates the factors influencing academic success at the level of designing institutional frameworks for studies, as defined by admission criteria and rules in study and examination regulations. Within the framework of substantial university autonomy in Germany, higher education institutions can control the commitment level of studies by shaping these regulations (Hönnige et al., 2024). They essentially have three options: (1) through admission criteria, (2) through counseling services, for instance, whether only general academic advising is offered or whether it is specific and mandatory for groups with particular advising needs, (3) through examination rules, such as setting minimum credit requirements, limits on the number of examination attempts, and rules for registering and deregistering for exams. The central research questions of RegelWerk are: Which specific regulations contribute to greater commitment in studies? How does the commitment inherent in the admission, counseling, and examination rules influence academic success? The findings will be used to derive concrete recommendations for higher education policy and practice. The RegelWerk research group consists of scientists from economics, sociology, political science, and computer science. To empirically answer these questions, data on selection procedures, as well as counseling and examination rules at the university and program levels, and individual data at the applicant/student level are required. RegelWerk will utilize and integrate various data sources.

Principal Investigators

Prof. Dr. Kerstin Schneider

Prof. Dr. Christoph Hönnige

Prof Dr. Monika Jungbauer-Gans

Prof Dr. Stefan Conrad

REGELN UND VERBINDLICHKEIT IM STUDIUM – WAS BEWIRKEN SIE?

2025-2029

Die Forschungsgruppe RegelWerk bringt breite disziplinäre Expertise aus der Ökonomie, Soziologie, Politikwissenschaft und Informatik ein, um Bedingungsfaktoren für Studienerfolg auf der Ebene der Gestaltung der institutionellen Rahmenbedingungen für ein Studium, wie sie durch Zulassungskriterien sowie Regeln der Studien- und Prüfungsordnungen definiert werden, besser zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für die Hochschulpolitik abzuleiten. Im Rahmen der weitgehenden Hochschulautonomie in Deutschland können Hochschulen durch Gestaltung der Regelungen die Verbindlichkeit des Studiums steuern (Hönnige et al., 2024). Dazu haben Sie grundsätzlich drei Möglichkeiten: (1) Durch Zulassungskriterien. (2) Durch Beratungsangebote, ob z.B. nur eine allgemeine Studienberatung angeboten wird oder spezifisch für Gruppen mit besonderem Beratungsbedarf. (3) Durch Prüfungsregeln, beispielsweise eine Vorgabe von Mindestleistungspunkten, Zahl von Prüfungsversuchen und An- und Abmeldemodalitäten zu Prüfungen.

Die leitenden Forschungsfragen von RegelWerk sind: Welche konkreten Regelungen tragen zu mehr Verbindlichkeit im Studium bei? Wie beeinflusst die Verbindlichkeit der Zulassungs-, Beratungs- und Prüfungsregeln den Studienerfolg?

Zur empirischen Beantwortung dieser Fragestellungen sind Daten zu den Auswahlverfahren und den Beratungs- und Prüfungsregeln im Studium auf Ebene der Hochschulen und der Studiengänge sowie Individualdaten auf Ebene der Bewerber*innen/Studierenden erforderlich. RegelWerk wird auf unterschiedliche Datenquellen zurückgreifen und diese miteinander verbinden. Eine erste Datenquelle sind Informationen der Stiftung für Hochschulzulassung. Im Auftrag der Bundesländer werden hier zentral die Studienplätze für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge Humanmedizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie vergeben. Außerdem wird im Auftrag der Hochschulen auch die Vergabe von über 1.700 örtlich zulassungsbeschränkten sowie zulassungsfreien Studiengängen an 160 Hochschul-Standorten koordiniert. Eine zweite Informationsquelle sind die Prüfungsordnungen, die durch auf maschinellem Lernen basierenden Textanalysen ausgewertet werden. Drittens werden Informationen zu den Regeln im Studium durch einen Survey an den Fachbereichen erfasst. Die Daten zu Zulassungs- und Studienregeln werden aufbereitet und für die Analysen mit anderen Datenquellen zu den verschiedenen Phasen des Studiums verknüpft. Der so entstandene Datensatz wird dann unter verschiedenen Fragestellungen ausgewertet.

Teilprojektleiter

Prof. Dr. Kerstin Schneider

Prof. Dr. Christoph Hönnige

Prof Dr. Monika Jungbauer-Gans

Prof Dr. Stefan Conrad

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